WALE OYEJIDE
One Day ... Everything Changed
Groove Attack

Rapper mit afrikanischem Namen haben es schwer - wer kann sich den schon merken? Gleichzeitig assoziieren sie Spiritualität, exotische Percussions und einen irgendwie tiefsinnigeren Umgang mit Rap, fern ab von Gangsta-Klischees. All diese positiven Vorurteile und Ansprüche treffen auf Wale Oyejide voll zu: Warme Orgelmelodien, funky Getrommel und ein selbstbewusster MC, der locker von relaxtem Rap auf Soulgesang wechselt. "Das ist doch kein Hip Hop, sondern Funk!" behauptet zudem eine Mithörerin. Ja schon, aber dann kommen doch wieder sehr zurückgelehnte Hip Hop-Beats, ein freundlich klimperndes Xylophon und seelige Hooklines a la Arrested Development. Einigen wir uns darauf: Eine sehr schöne Platte!
Frank Krings