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T. RAUMSCHMIERE
Blitzkrieg Pop Novamute / Emi
| Der "Monstertruckdriver" war das Stück, das Kölner Gemütlichkeit mit Berliner Prolligkeit kreuzte, dass es eine dampftrötenlaute Freude war. Aber es geht noch bolleriger. Genauso subtil wie der Titel rumpelt die neue T.Raumschmiere los, als gälte es in der Popakademie von Alec Empire und Trent Reznor ein Summa Cum Laude zu kassieren. Alle Markenzeichen sind da: Der fett schmurgelnde Bass, die stumpfen Schlurfbeats, dazu wahlweise Verzerrtes aus Synthie und Gitarre. Und alles schön punkrockig auf die 12 arrangiert, so dass jeder mitkriegt, dass Bier das neue Ecstasy ist. Da freut man sich dann über Titel wie "Rumpelkammer" und "Der Grottenolm". Aber was ist das? "A Very Loud Lullaby": Vanilla Ninja meets 2Raumwohnung mit Spandexgitarren? Nein, Nasic Sandra, die von den Guano Apes treibt ihr Unwesen. Sorry, dafür ist der Rest der Welt noch nicht bereit. Karl Koch |