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SECRET MACHINES
Now Here Is Nowhere Wea
| Puh! Wenn das mal kein brunstschwerer Prog-Rock ist. Dass auf dem Cover nur die Instrumente, nicht die Band abgebildet ist, lässt schon die Wichtigkeit von Sound für die Secret Machines erahnen. Das Trio aus Texas pflegt einen auf mächtigen Drums daherstapfenden Blues-Rock mit extremem Psychedelic-Einschlag, zu gleichen Teilen Led Zeppelin, Krautrock, Pink Floyd und My Bloody Valentine verpflichtet. Wie ein Brontosaurus stampft der Opener über 9 Minuten einher, bis der ganze Urwald sich in ein Trümmerfeld verwandelt hat. Auf Wolke 9 schwebt dagegen "The Leaves Are Gone", dagegen sind Air purer Speed Metal. Die Single "Nowhere Again" tarnt sich frech als Bombast-Version eines Punk-Songs, Anklänge von U2 umschlieren das Ohr, gruftig wird's sogar, bevor fulminant ins Nirvana gekrautet wird. Zu gleichen Teilen borstig und faszinierend, diese Band. Gut, dass sie keine Soli spielen! Karl Koch |