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SEBADOH
The Sebadoh City Slang / Efa
| Wenig Neues haben die Herren Barlow und Loewenstein mit dieser Platte anzubieten, und selbst auf ihrem altbewährten Terrain waren sie schon mal wesentlich besser. Lou Barlows Herzschmerz-Balladen waten nur noch knietief im Indierock-Kitsch. Gute Songs? Naja - "Weird" vielleicht und "Flame", die aktuelle Single, die auf einem Garagenpsychedelic-Sample aufgebaut ist. Jason Loewenstein, der auf "The Sebadoh" erstmals mehr Songs als Barlow beisteuerte, macht es auch nicht viel besser. Beeinflußt wird er von den frühen Gang Of Four, hört man es raunen, ohne daß hier irgendetwas von deren Präsenz und Dringlichkeit vermittelt werden kann. Aber als Klischee-Indierockband Nr. 1 kann man es sich ja auch einigermaßen erfolgreich und bequem einrichten. Johnny Lipps |