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RYAN ADAMS
& THE CARDINALS
Jacksonville City Nights Lost Highway / Universal
| Konzept-Zyklen scheinen im Ami-Songwriterwesen derzeit groß in Mode zu sein. Neben Sufjan Stevens' Lebensplan der 51 Alben über jeden Bundesstaat nimmt sich Ryan Adams' Projekt - drei Alben im Jahr 2005 - fast schon bescheiden aus. Hier also der zweite Streich nach "Cold Roses". Wieder totaler Old-School-Country, tadellos gespielt, aber was will er uns damit sagen? Dass man die Musik eines Gram Parsons auch heute noch gut hören kann? Keine ironische Brechung, kein Anzeichen von Neuerung oder einer anderen Sichtweise. Ryan Adams verschwindet hinter der von ihm gewählten Form, die Country-Musik schluckt den Songwriter und Performer und steht da, wie eh und je. Schön zu hören, aber so unnötig wie eine Klopapierhäkelrolle. Mit einer Ausnahme: "Always On My Mind" bricht einem wirklich das Herz. Karl Koch
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