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CALVIN RUSSELL
Rebel Radio Spv
| Das ist die Platte, auf die Fans der ersten Stunde lange gewartet haben! Seit seinem Debüt "Crack In Time" bezog sich der Mann mit dem Outlaw-Image nicht mehr so auf seine Country-, Folk- und Singer/Songwriter-Roots, wie bei "Rebel Radio". Der kernige Bluesrock, der die letzten CDs des Sängers mit der wettergegerbten Gesichtsruine dominierte, findet diesmal erst in der zweiten Albumhälfte statt. Akustische Gitarren, Dobro, Fiddle und locker swingendes Besenschlagzeug beherrschen davor die Szenerie, gespielt von ein paar Kumpels in bester Sessionlaune. Dazu passt auch die Songauswahl, die bis auf drei Russell-Originale auf allerlei Fremdkompositionen zurückgreift - darunter gleich drei Titel von Townes Van Zandt und auch einer von Jagger/Richards. Das sind zwar meist traurige Balladen und Liebeslieder, aber trotz melancholischer Grundstimmung klingt "Rebel Radio" nie depressiv - eher schön abgeklärt und altersweise wie zuletzt Johnny Cash. Volkard Steinbach
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