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ROTHKO
A Continual Search For Origins Too Pure / Connected
| Nö, Sommermusik ist das nicht gerade, was die nach dem russisch-amerikanischen Maler Mark Rothko benannte Londoner Formation so kreiert. Die mit Originalgeräuschen von Regen, Insekten, Wind, Vögeln, Kuhglocken etc. sowie natürlichen und elektronischen Instrumenten erzeugten Soundlandschaften passen besser zu Herbststimmungen oder zu nachmitternächtlichen Wachzuständen. Man mag die in Töne gekleidete Stille von beeindruckender Langsamkeit "Postrock" nennen, denn unter diesem Siegel firmierten die ersten beiden Rothko-Alben, die noch in einer Besetzung mit drei Bassisten eingespielt wurden. Auf "A Continual Search For Origins" ist vom ehemaligen Trio nur noch Mark Beazley dabei. Er wird begleitet von Musikern der Band Delicate Awol. Hervorzuheben ist hier Caroline Ross, die mit gelegentlichen Vokalbeiträgen Rothko in eine ambiente Version der Cowboy Junkies verwandelt. Traumhaft ... als hätte David Sylvian für Margo Timmins eine Suite geschrieben. Volkard Steinbach |