SAVAS PASCALIDIS
Galactic Gigolo
Gigolo / Efa

Der Albumtitel des Stuttgarter DJs lässt auf eine unangenehme Corporate-Identity mit dem derzeit ultra-angesagten Label von DJ Hell schließen. Falsch gedacht! Die 14 Tracks stehen in kaum einem Zusammenhang mit all dem Wirbel, der um "Electro Clash" und seine Künstler gemacht wird. Pascalidis macht schmissigen House, mal düster wie eine Blade Runner-Version von Timo Maas, mal luftig a la New Yorker Schwulen-Disco. Die Sounds springen wie Gummibälle durcheinander, landen aber immer wieder punktgenau auf der Hi-Hat. Mit textlichen Verbindlichkeiten hält sich die Platte dermaßen zurück, dass sie an manchen Stellen bewusst leer wirkt. Schade, so hat Pascalidis eine kleine Chance zum großen Hit vertan.
Ulf Lippitz