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NO DOUBT
Rock Steady Motor Music
| Nachdem das Comeback-Album "Return Of Saturn" nicht so einschlug wie erhofft, überlassen Gwen Stefani & Co nichts mehr dem Zufall. Zwar fehlt auch auf "Rock Steady" die große Passionsballade, die an ihren '97er Welthit "Don't Speak" anknüpfen könnte, dafür gibt's jedoch gleich ein halbes Dutzend potenzieller Hits für beinahe jede Gelegenheit. "Hey Baby" und "Start The Fire" verknüpfen Ragga, Dancehall und Hip Hop im Missy-Elliott-Sound, "Making Out" ist Pop in Reinformat á la Madonna, "Underneath It All" wiegt im Reggae-Vibe, "Detective" zitiert Girlpop-Traditionen und "Don't Let Me Down" den Plastik-Pop der 80er - was nun wirklich nicht sein mußte. Für Aufregung könnten auch das flippige "In My Head" und der Powerrocker "Platinum Blonde Life" sorgen, scheinen die Texte doch wie offene Briefe an Gwens Boyfriend Gavin Rossdale von Bush. No Doubt versuchen mit "Rock Steady" auf möglichst vielen Hochzeiten zu tanzen. Was ihnen dank der Produzentengarde, darunter Nellee Hooper, Prince, Sly & Robbie und William Orbit, auch gelingt. Nur ist eine brillante Produktion eben nicht alles. Volkard Steinbach
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