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NIKKA COSTA
Can'tneverdidnothin' Virgin / Emi
| Sie ist bildhübsch und verblüfft mit einer Stimme, die man einer weißen Sängerin nur schwerlich zutraut. So lautete der Tenor, als Nikka Costa 2001 mit "Everybody Got Their Something" ihren hoch gelobten Einstand gab - ein Album, das Vergleiche mit Prince, Tina Turner und Chaka Khan einbrachte. Jetzt im Abstand von fast vier Jahren folgt Album Nr. 2, auf dem sich die 30-jährige erneut als exzellente Vokalakrobatin offenbart, die zu schneidigem, rockgetuneten Retro-Soul-Funk alle technischen Register ihres Könnens zieht. Sie kreischt, knurrt, schmeichelt und manchmal schleicht sie auch auf Samtpfoten in die Gehörgänge. Das klingt toll, keine Frage, wie auch das Gros der abwechslungsreich arrangierten Songs. Und doch fehlt hier etwas ... die Seele möglicherweise? Volkard Steinbach
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