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MOBB DEEP
Murda Muzik Loud / Mercury
| Mit "Murda Muzik" geht das New Yorker Duo Mobb Deep bereits in die vierte Runde. Bereits auf den Vorgängern "The Infamous" und "Hell On Earth" hatten sie ihre düster-hoffnungslose Sicht der Welt verbreitet. Diesmal gehen mir ihre Stinkefinger-Posen und "Fuck"-Sprüche allerdings ein wenig auf den Keks. Mag ja sein, daß die beiden ein wenig depressiv sind. Musik und Stimmung gingen auf den vorherigen Werken jedenfalls eine überzeugendere Verbindung ein. Inzwischen haben sie weibliche Background-Chöre in ihre Stücke integriert und den Sound aufpoliert, um den (kommerziellen) Anschluß an die erfolgreichen Kollegen ihrer Heimatstadt zu halten. Sie sind dabei aber immer noch eher dem Underground verbunden, was eine Garantie für einige hochkarätige Nummern wie "Where Ya From", "Spread Love" oder "The Realest" ist. Das Gastspiel von Nas auf "It's Mine" zählt ebenso wie einige weitere Ausfälle jedoch leider nicht dazu. Mr. Chekov |