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THE MAGIC NUMBERS
The Magic Numbers Heavenly / Emi
| In Großbritannien ist das Quartett, das aus den Geschwisterpaaren Romeo und Michele Stodart sowie Angela und Sean Gannon besteht, recht erfolgreich. Aus dem Stand erreichte das Debüt Platz 3 der Charts, was verwundert, weil die Musik gar nicht zu der angesagten 80er Retro-Welle passt und auch nicht klassischen Britpop-Pfaden folgt. Vielmehr kreieren die Magic Numbers getreu ihrem Namen magische Gitarrenpop-Nummern, deren hinreißende Melodien, euphorische Harmoniegesänge und luftig leichte Arrangements für Gitarre, Bass, Keyboards, Melodica (!) und Schlagzeug einfach unwiderstehlich klingen. Perfekt wird hier mit Folk-Einflüssen, Beat, Blues, Soul, Rockabilly und Jazz jongliert. Und wenn es zum Schluss balladesk wird, versteht man auch, warum die Londoner Newcomer neben The Mamas & The Papas und Lovin' Spoonful Leonard Cohen als Inspiration nennen. Und noch ein Name darf als Vergleich für Romeo Stodarts lässige Art zu singen nicht fehlen: Martin Stephenson. Volkard Steinbach |