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JASON LOEWENSTEIN
At Sixes And Sevens Domino / Zomba
| Das Gute an den Strokes ist ja, dass sie offenbar den Weg für jede Menge aufregender Gitarrenmusik geebnet haben. Bester Beweis: Jason Loewenstein. Der Opener ist simpelster Rock, geradeaus marschieren die Gitarren, eine scharf näselnde Ätzstimme drüber, man denkt an The Only Ones, Replacements, Guided By Voices, an britisches Songwritertum, gefiltert durch amerikanischen Punk. Was macht diese Musik gerade jetzt so aufregend, warum klingt sie jetzt so neu, wie kann man überhaupt aus Gitarre-Bass-Schlagzeug noch neue, immer tiefer hinabschwingende, geschichtsgesättigte Musik erzeugen? Und warum funktioniert die Hardcore-Verarschung "Crazy Santana" so gut? Und wieso rockt diese Platte auf eine dermaßen trockene Art, wieso stecken da auch noch Neil Young und Bob Dylan drin, wer kann mir das alles erklären? Das Rockmonster hat mich wieder. Karl Koch |