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CHRIS ISAAK
Always Got Tonight Reprise / Wea
| Schlechte Platten hat er nie gemacht. Dennoch: Seit Gitarrist James Calvin Wilsey nach "San Francisco Days" (1993) Isaaks Band Silvertone verlassen hat, fehlt das gewisse Etwas, der geniale Twang-Sound à la Duane Eddy, der Songs wie "Dancin", "Wicked Game" und "Solitary Man" veredelte. Sei's drum. "Always Got Tonight" ist ein kaum weniger typisches Chris Isaak-Album, als sein letztes "Speak Of The Devil" - ein 12-Song-Reigen herzreißender Liebesschwüre und zehrender Leidenschaften, gesungen mit dem flehenden Pathos eines Roy Orbinson. Und einige richtig gute Titel, etwa der schmachtende Uptempo-Auftakt "One Day", sind auf "Always Got Tonight" durchaus zu finden. Leider aber auch so mancher Durchhänger, wie "American Boy" und das unsägliche Titelstück. Da hilft dann nur die Skip-Taste. Volkard Steinbach |