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GUANO APES
Don't Give Me Names Gun / Bmg
| Bislang haben sie alles richtig gemacht. Sie ließen sich auf Charterfolg produzieren und vor den Snowboard-Karren spannen, spielten sich weltweit den Arsch ab und wurden mit zwei Millionen verkaufter Platten belohnt, davon eine sechsstellige Stückzahl sogar in den USA. "Don't Give Me Names" dürfte den Erfolg des "Proud Like A God"-Erfolgs wiederholen. Zwölf Songs auf hohem Energielevel, tight gespielt, veredelt durch die nicht sehr variable, dafür aber sehr kraftvolle Stimme von Sandra Nasic. Was fehlt, ist diesmal allerdings der Single-Überhammer vom Schlage eines "Open Your Eyes". "Big In Japan" ist nicht auf dem Album, allerdings läßt sich mit entsprechender Video-Aufbereitung aus etlichen Tracks was herausholen - und das wird zweifellos passieren. Live werden Hüpf-Hymnen wie "Dödel Up" oder "Innocent Greed" ihren Job erledigen, Apes-Fans können also getrost zugreifen und müssen auch bei Konzerten nicht auf die "alten" Hits warten. Stefan Piontek |