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NELLY FURTADO
Loose Geffen / Universal
| Tough ist sie geworden, die niedliche Nelly Furtado. Dunkel und großstädtisch soll sie klingen, ihre neue Platte, Timbaland macht den Hip Hop und schraubt die Regler Richtung Club. Auf der Übersingle "Maneater" funktioniert das fast perfekt und die ähnlich angelegte Nummer "Glow" schielt schon als zweite Auskopplung um die Ecke. Schleimig sommerlich hingegen wird's dann mit Kollege Juanes, der wieder mal sein eines Gitarrenriff aus dem Hit "Camissa Nera" beisteuert. Richtig unerträglich der Schmachtfetzen "All Good Things Come To An End", lahm und belanglos die Ballade "In God's Hands", frisch und funky hingegen "Do It", ein gnadenlos auf 80er produziertes Stück Pop. Unentschieden das Ganze, die Angst, dass ein paar Käufer ihr nicht folgen wollen, lässt Frau Furtado dann doch den kleinstmöglichen Popnenner suchen. Und entwertet so die wirklich starken Tracks ihres Albums. Karl Koch
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