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FURIA
... And Then We Married The World Labels / Emi
| Wenn das Indiekid in dir noch nen Spätsommerhit sucht: "Superlove Vibrations" hat genau die Melancholie der Rückschau auf einen langen, heißen Sommer. Aus Norwegen kommt dieses Quintett, allesamt Damen, drei davon Schwestern. Sängerin Stine hat die angerauhte Weisheit einer Kim Deal in der Stimme. Eingebettet wird diese jedoch in glitzernde Indiepop-Schwelgereien, mit leuchtenden Gitarren, schallerndem Backgroundchor und stetem Schlagschatten in der Fröhlichkeit. Sieben Jahre hat man sich mit dem Debut Zeit gelassen, ist getourt und hat Erfahrungen gesammelt. So klingt diese Platte wie ein reifes Werk einer reifen Band. Würdige Cardigans-Nachfolger, Wiedergänger der Bangles. Britpoppig ohne Chauvinismus und latent wavig. Mit dieser flotten Mischung könnte diese Band tatsächlich groß werden, denn oft öffnen sich die Refrains so weit, bis sie ein ganzes Stadion umarmen. Die ideale Supportband für Coldplay? Karl Koch |