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FETTES BROT
fettes brot für die welt Yo Mama / Emi
| Ein leckeres Teilchen vom Vortag nimmt man beim Bäcker gerne mal. Aber Fettes Brot? Eins muss man ihnen lassen: Resteverwertung wird bei den dreien wirklich fett geschrieben. Gleich zwei vollgestopfte CDs mit drei neuen Tracks und sonst jeder Menge B-Seiten, Live-Highlights, Demo-Versionen, Remixen und sonstigen Soundkrümeln. Diese Materialfülle erscheint dem Nicht-Fan ein wenig übertrieben, denn vieles war zu Recht der Öffentlichkeit nicht oder wenig offensiv aufs Ohr gedrückt worden. Doch dann wird man wieder vom Bubencharme der Fetten Brote eingenommen, siehe den Banjo-Flensburgverschluss-Partykracher "Meh' Bier", und entdeckt Schätzchen wie die Kollabo "Jugend Forscht" mit Eins, Zwo. Verleugnen aber läßt sich nicht: Trotz junger Jahre gehören Fettes Brot schon zu den Elder Statesmen der Hamburger Rapschule. Man darf gespannt auf das für dieses Jahr noch angekündigte, wirklich neue Album warten. Karl Koch |