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EVERLAST
Eat At Whitey's Eastwest Records
| Whitey Ford, sing' lieber den Blues. Everlast mußte ja unbedingt ein Duett mit Latino-Opa Carlos Santana einspielen, und das ist fraglos ein schwarzer Fleck auf seiner ansonsten blütenrein coolen Weste. Ob sein Schlaganfall dafür die Quittung war, wollen wir dahingestellt sein lassen. Aber er hat was gutzumachen. "Eat At Whitey's" stimmt immerhin insofern versöhnlich, als Everlast wieder den Blues singt. Akustik-Klampfe, scheppernde Hip Hop-Beats, eine Stimme, die nach Schnaps und Kippen ohne Filter klingt. Selbst das neuerliche Gastspiel von Santana ist erfreulich frei von Latino-Schmock, und Gäste wie Kurupt gleichen Credibility-Schlaglöcher wieder aus. Dafür fehlen die übergroßen Hits vom Schlage eines "Ends" und "What It's Like" - der letzte Kick fehlt einfach. Und für ein paar perfekte Songs hätte man sich auch ein paar schwache Nummern gefallen lassen, die es im "Whitey's" ebenfalls nicht gibt. Immerhin. Keine Enttäuschung, aber auch keine Freudentränen - obere Mittelklasse. Stefan Piontek |