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EURYTHMICS
Peace Rca / Bmg
| Annie Lennox und Dave Stewart gehören zu den Pop-Relikten der 80er. Als Duo schrieben sie unzählige Hits, bis sie sich aus persönlichen Gründen 1990 trennten und Solokarrieren verfolgten. Lennox avancierte zum Millionenseller, Stewart zum geachteten Produzenten. Jetzt kehren sie als Eurythmics zurück - und keiner weiß warum. Das Album beschert der bisherigen Diskographie keine neuen Aspekte. In gewohnt ausgeklügelter Manier verschmelzen die Briten epische Streicher mit zuckersüßen Gitarren. Die Eurythmics müssen sich nichts mehr beweisen und arbeiten dementsprechend überraschungsarm. Mehrheitlich regiert getragenes Schunkeltempo, einlullend und stets auf die eigene Biographie verweisend. Der erste Titel "17 Again" endet mit einer Anspielung auf den Hit "Sweet Dreams", sämtliche Balladen klingen nach Solo-Titeln der Lennox. Die Eurythmics steigen mit "Peace" in eine Kuschelpop-Kategorie auf, in der sich bereits Seal und George Michael austoben. Ulf Lippitz |