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ESPERS
Espers Wichita / Rough Trade
| Neo-Folk? Das hatten wir doch schon mal vor Jahren, Penelope Houston und so. In den USA ist davon jetzt wieder schwer die Rede - einen neuen Messias gibt es auch schon: Devendra Banhart. Und Apostel wie die Espers aus Philadelphia, die auf ihrem Debüt zarten Kammer-Folk präsentieren, inklusive Flöten, Harfe und einer engelsgleichen Sängerin, deren Stimme an Jacqui McShee von Pentangle erinnert. Der Rest der Band um Songwriter und Sänger Greg Weeks musiziert dazu in bester Incredible String Band-Tradition mal liebliche, mal skurrile Räucherstäbchenklänge und Fuzzgitarren-satte Acidträume. Statt Neo- sollte man diese seltsam schöne Musik vielleicht doch lieber Hippie-Folk nennen. Volkard Steinbach
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