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DWELE
Subject Virgin
| Den entscheidenden Kick nach vorne gab's für Dwele, als er eines Abends als E-Pianist mit einer Band in Detroits "Café Mahogany" spielte und für einen Sänger am Mikro einsprang. Es folgte ein viel herumgereichtes Demo, Aufnahmen mit den Detroiter Alternative-Hip Hoppern Slum Village und Philadelphias Bahamadia. Den Dunkelholz-Look hat man für's Cover gleich aufgegriffen, und die Musik klingt in der Tat so, wie man sie sich für ein "Café Mahagoni" vorstellt: Eine geschmackvolle Mischung aus Rhodes-Piano-Klängen, schönen Melodien, Retro-Soul à la Donny Hathaway und Stevie Wonder, ein wenig Jazz, etwas Modernität, dazu eine durchaus glaubwürdige "Money Don't Mean A Thing"-Einstellung. Daß Dwele kein introvertierter Studio-Souler ist, sondern seine Emotionalität auch live rüberbringt, ist dabei immer heraushörbar. Roger Witte |