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DOWN THE SUN
Downthesun Roadrunner
| In Slipknots Kielwasser hat eine weitere Band die zivilisierte Welt erreicht, um uns zu bestätigen, was wir tief innendrin schon immer wussten: Kansas City ist die Hölle. Allerdings machen Down The Sun, die sich den Luxus zweier Sänger leisten, ihre Sache besser als ihre madenzüchtenden Kollegen. Alle Doom-Klischees werden hier noch und nöcher gedroschen: Aarons gutturales Gebrüll, Gitarre und Bass in allertiefsten Oktaven, schwer schleppendes Schlagzeug, die obligtorische Hommage an diverse Serienkiller, krude Hobbies, die man auch noch verbraten kann: Down The Sun tun ihr Bestes, um auch dem Letzten in den Kopf zu hämmern, dass sie unrettbar verloren sind. Und das nimmt man ihnen fast ab. Insgesamt ein eindrucksvolles Debüt. Karina Miron |