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DISTURBED
Believe Wea
| Nu-Metal-Bands haben es schwer, angesichts der zahlreichen Kollegen ein eigenes Profil zu zeigen. Nicht so Disturbed, die als eine der schlechtesten Genre-Bands aller Zeiten in die Annalen eingehen werden. Ihr Debüt "The Sickness" war in dieser Hinsicht schon vielversprechend, aber da konnte man eben noch den Erstlings-Bonus gutschreiben. Für "Believe" gibt es keine Entschuldigung. Wir beginnen mit "Prayer", der ersten Singleauskopplung: Stakkato-Riff-Intro von der Stange, gutturaler Stotter-Gesang, dazu der allseits beliebte Takt-Gegentakt-Bass, Oberprimaner-Lyrik, dann ein Jodel-Betroffenheits-Refrain. Song 2, "Liberate", wartet mit Bibel-Zitaten auf, ansonsten das selbe Schema, nur noch mehr Gejodel im Hintergrund. "Awaken" kommt zunächst mit weinerlichem Jodeln und langsamerem Gitarren-Stottern, geht aber so weiter wie der Rest. Der ganze Rest, bis Song 12. Und dann? Drei Aspirin. Eine Valium. Und vergessen. Karina Miron
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