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THE DEARS
No Cities Left Bella Union / Rough Trade
| In Murray Lightburns Stimme scheinen sich die von Morrissey und Blurs Damon Albarn kongenial zu kreuzen. The Dears kommen aus Kanada, sind alles andere als Newcomer und stehen für epischen Gitarrenpop, der an späte Smiths, Divine Comedy oder Radiohead zu "OK Computer"-Zeiten anknüpft. "No Cities Left" soll jetzt den langersehnten Durchbruch in Europa bringen. Die schmachtenden Songs werden mit üppigen Streichern und Bläsersätzen ausgeschmückt, eine schnellere Gangart als Midtempo darf man hier nicht erwarten. Als Anti-Depressivum funktioniert das nicht zwingend, obwohl die Vorbilder lange Schatten werfen. Aber ohne eine ähnliche aufwühlende Wirkung zu erzielen, denn oft fehlen letzlich die Spannungmomente in den teils überlangen Stücken. Johnny Lipps |