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BUSH
The Science Of Things Motor Music
| Daß sich die Bush-Leader Gavin Rossdale und Nigel Pulsford auf einem Bryan Adams-Konzert kennenlernten, ist, uaahhhh!, schon ein bißchen schaurig. Immerhin scheinen sie nur dort gewesen zu sein, um zu wissen, wie sie's nicht machen wollen. Und so zogen sie Bush auf, verkauften ihre ersten beiden Platten 15 Millionen mal und erwarben sich als die am amerikanischsten klingenden Briten und Grunge-Erben Respekt. Weil man ja never ein winning team changen soll, setzen Bush nun abermals auf die bekannten Zutaten - kraftvolle Grunge-Gitarren entwickeln zu rauhem Gesang feiste Pop-Melodien. Wer Bush sowieso schon liebte, wird auch "The Science Of Things" lieben. Die Kehrseite: Wer Bush bislang nicht mochte, greift auch hier nicht zu. Sie hätten ruhig die zwar experimentelle, gleichwohl gefällige Schiene des grandiosen Remix-Albums "Deconstructed" integrieren und damit etwas mehr Kreativität und Mut beweisen können. So aber ist es "nur" ein gutes Rock-Album geworden, das die Buchhalter der Plattenfirma glücklich machen wird. Stefan Piontek |