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DAVID BOWIE
Reality Columbia / Sony Music
| Zwei neue Bowie-Alben in Jahresfrist, kaum zu glauben. Auf "Heathen" folgt "Reality", wiederum von Tony Visconti produziert. Als Band fungiert die Truppe, die Bowie live begleitete, also u.a. die grandiose Gail Ann Dorsey am Bass und Bowie-Veteran Mike Garson am Piano. Trotz dieser Bestbesetzung hat das Ergebnis etwas von einem Schnellschuss. Besonders die Rocker bleiben selbst beim wiederholten Hördurchgang nicht hängen. Seltsam konturenlos auch der Pompös-Pop von "Never Get Old" sowie das "Lodger"-Plagiat "She'll Drive The Big Car". Der komplexe Opener "New Killer Star" und ein krachiges Jonathan Richman-Cover wollen auch nicht recht zünden. Annehmbar hingegen sind die spartanische Ballade "The Loneliest Guy", eine Jazz-Nummer sowie der unbeschwerte Songwriter-Pop von "Days". Aber einige gelungene Songs machen noch kein gutes Album. Volkard Steinbach |