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BLACK EYED PEAS
Monkey Business Interscope / Universal
| Angefangen als Tanzformation aus L.A., sind die gut geölten Black Eyed Peas mittlerweile zur weltweit erfolgreichsten Hip Hop-Kapelle aufgestiegen. Der Preis des Ruhms ist der penetrante Ohrwurmcharakter ihrer Singles, die jeder nach dem zweiten Hören im Schlaf mitsingen kann. Dies gilt auch für ihr viertes Album, das überfallartig in Tarantino-Manier startet: Der Opener "Pump It" basiert auf Dick Dales flirrendem Surf'n'Roll-Hit "Miserlou", gefolgt von der Uptempo-Nummer "Don't Phunk With My Heart". Egal ob hippe Electro-Beats, schunkeliger Fugees-Reggae oder Hip Hop-Bouncer von Timbaland - hier ist ständig alles in Bewegung, voller Zitate und Anspielungen. Das hat schon mitreißenden Live-Charakter, was auch an den lässig in den Raum geworfenen Lyrics von Rapper Will.i.a.m. liegt. Sängerin Fergie sorgt mit sehnsüchtigen Refrains für den weltumarmenden Pop-Appeal. In punkto Eingängigkeit ist das leider manchmal zuviel des Guten. Unnötig auch die Gastauftritte von James Brown und Sting, die sich nur öde selbst zitieren. Ansonsten ist "Monkey Business" gnadenlos fröhlicher, hymnenhafter Pop auf der Basis von Hip Hop und Funk. In diesem Sinne: absolut gelungen! Frank Krings
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