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BADLY DRAWN BOY
Born In The Uk Parlophone / Emi
| Doch noch die Kurve gekriegt! Damon Gough alias Badly Drawn Boy meldet sich mit einem neuen Album zurück, das wegen seiner Vielfalt und der Qualität der Songs durchaus mit seinem sechs Jahre zurückliegenden, grandiosen Debüt "The Hour Of Bewilderbeats" zu vergleichen ist. Hier und da schimmert zwar noch immer seine seltsame Begeisterung für Musicals durch, etwa bei "Welcome To The Overground", das an "Let The Sunshine In" aus "Hair" erinnert, aber meist bewegt sich der Mann mit der Strickmütze zwischen bittersüßen Akustikperlen und euphorischem Pop. Ein bißchen Country kommt auch vor und beim Titelstück, einem Rückblick aufs eigene Leben, darf es sogar Rock sein. Die schönsten Songs hat sich der bekennende Springsteen-Fan (deshalb also der Albumtitel ...) allerdings bis zum Schluss aufgespart: "Time Of Times" und "One Last Dance", letzterer eine traumhaft schöne Liebeserklärung an Manchester und die eigene Lebenspartnerin. Volkard Steinbach |