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ZOOT WOMAN
Things Are What They Used To Be Snowhite / Universal
| Sie setzten die Maßstäbe für das ewig andauernde 80er-Revival. Ihr Debut "Living In A Magazine" legte in Sachen Stil, Innovation und Songwriting die Meßlatte sehr hoch. Doch statt des zahlenden Publikums merkten das vor allem Kollegen wie Madonna, Seal oder die Killers, die Mastermind Stuart Price reihum als Produzent engagierten. So kam es, daß zwischen der neuen Zoot Woman-Platte und seinem Vorgänger schlappe 6 Jahre liegen. "Things Are..." nimmt seinen Elektropop-Platz irgendwo zwischen der abgehangenen Souveränität der Pet Shop Boys und der umherschweifenden Offenheit von Hot Chip ein. Synthesizer satt, druckvoll und auf Hit produziert. Confessions for the dancefloor - doch der grosse Chartseinstieg wird wieder ausbleiben. Und selten klangen Zoot Woman weltentrückter wie in den langsamen Stücken "Take You Higher" und "Blue Sea". State Of The Art-Pop, der sich nichts mehr beweisen muß. Johnny Lipps
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