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STARSAILOR
All The Plans Emi
| "Tell Me It's Not Over" heißt das Eröffnungsstück des neuen Albums, und schon vom Titel her ist das eine Steilvorlage für James Walshs leidenschaftlichen, manchmal selbstquälerischen Gesang. Er bittet und fleht zu treibenden Pianoklängen und Drum-Beats um Erhörung. Das klingt überirdisch wie in den besten Momenten der Band aus dem Nordwesten Englands, als sie mit Travis und Coldplay ein Triumvirat des britischen Passions-Pop bildeten. Trotz allerlei weiterem Liebesleid klingt das Quartett aber längst nicht mehr so melancholisch wie auf den ersten Alben. Vielmehr überrascht die Band mit leichtfüßigem Folkpop und Country-Flirts, fühlt sich im lockeren Shuffle-Rhythmus wohl und baut genüsslich breitwandige Balladen-Kathedralen. Mit Pop britischer Färbung hat das nur noch wenig gemein. Umso mehr schlägt Walshs Verehrung für Van Morrison durch, etwa im epischen Titelstück oder im soulgefärbten "Change My Mind" - Songs, die ihm und seiner Band ausgesprochen gut zu Gesicht stehen und mit denen sie problemlos altern können. Volkard Steinbach
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