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KRS-ONE & BUCKSHOT
Survival Skills Duck Down / Groove Attack
| Wahnsinn! Der rührigste Hip Hop-Aktivist Amerikas und der geschmeidigste MC Brooklyns auf einem Kollabo-Album. Ehrlich, vor 15 Jahren hätte ich so ein Werk ohne Reinhören blind gekauft. 2009 ist dagegen Skepsis angesagt. Denn True-School-Dogmatiker KRS-One ist im Kampf gegen die Kommerzialisierung des Genres nicht unbedingt charmanter geworden. Mit frustrierter, gepresster Stimme erinnert er in jedem Vierzeiler an alte Helden und die Gebote des "Real Hip Hop". Der unbarmherzige Oskar Lafontaine des Rap, der sowieso alles besser weiß. Umso eingängiger erscheint hier Buckshots gelenkiger Flow, der heute noch treffsichere Punchlines austeilt. Aber auch er verblasst hier vor den grobholzigen Produktionen, die nur ziellose Wuchtigkeit ohne echte Atmosphäre bieten. "Survival Skills"? Diese haben die beiden 2009 wohl nötiger, als sie im Aufnahmestudio dachten. Frank Krings
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