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DJ HELL
Teufelswerk Gigolo / Rough Trade
| Angefangen hat DJ Hell aka Helmut Josef Geier als lokaler Bavaria-DJ, ging dann zu "Hardwax", um Platten zu verkaufen und den 90er-Technohype in Berlin mitzunehmen und ist mittlerweile ein weltweit gefragter DJ, der auch mal für aufstrebende Designer den Laufsteg mit Sound verschönert. Mit "Teufelswerk", einem in "Day" (= Ambient) und "Night" (= Clubtechno) aufgeteilten Doppelalbum, legt der Berliner nun sein magnum opus vor. Hells Songs sind vollgepackt mit Popkulturgeschichts-Zitaten, der Hörer begibt sich auf eine Klangreise durch den Facettenreichtum moderner elektronischer Musik auf zwei Seiten. Kraftwerk, Neu! und Can wird gehuldigt, Bryan Ferry und P. Diddy liefern ab, Detroit und Chicago-Einflüsse, natürlich. Für technoängstliche Menschen vielleicht besser: die ungleich zugänglichere "Day"-Seite. Ein Art fantastische Ambientabhandlung über Angst und Deutschland, die von Peter Kruder koproduziert wurde und es schafft, einen durchgehend hohen Spannungsbogen zu erzeugen. Für Elektriker: ein Pflichtkauf! David Knollmann |