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GHOSTFACE KILLAH
Ghostdini The Wizard Of Poetry Urban / Universal
| Verbarrikadiert in seiner Luxus-Villa, schaut Ghostface am liebsten Mafia-Filme und archiviert seine Sammlung alter Soul-Platten. Da er der einzige MC des Wu-Tang Clans ist, der nicht nur hart rappen sondern auch singen kann, schlug ihm RZA vor: Mensch, Ghostdini, mach doch mal ein reines Soulalbum, so richtige Schmusi-Musi fürs Schlafzimmer... Das Resultat ist klassischer Ghostface-Rap mit (sicherlich teuren!) Motown-Soul-Zitaten sowie modernen R'n'B-Hooklines. Ersteres gelingt hier besser, etwa wenn Ghostdini auf "Guest House" über einem wuchtigen Piano-Sample von den O'Jays als MC so richtig loslegt. Die per Autotune "gepimpten" Säusel-Hooks wie auf "She's A Killah" dürften klassische Wu-Heads dagegen weniger begeistern. Aber angesichts der oft mittelmäßigen Clan-Alben der letzten 10 Jahre ist ein Solo-Joint ihres besten MCs immer noch sein Geld wert. Frank Krings |