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THE GAME
Lax Geffen / Universal
| Schwer depressiv, ja sogar suizidal veranlagt soll er sein. Dem Gangsta-Rapper und eifrigen Westcoast-Representer The Game geht es den Medien nach gar nicht gut. Das erklärt vielleicht die düstere Stimmung auf seinem neuen Werk. So erinnert der bedrohlich arrangierte Orchester-Bombast an Thriller-Scores, ebenso die omnipräsenten Polizeifunk-Sprüche und das Helikopter-Gesurr. The Game interpretiert das Gangsta-Genre eben gerne auf die altmodische Art. So wie anno '92, als N.W.A. noch Banküberfälle vertonten und echte G's keine Zeit hatten, um "in da Club" zu feiern. Bei allem heiligen Ernst um der Sache willen - wenigstens eine hitverdächtige Uptempo-Nummer hätte sich The Game doch gönnen können. So ist es (nur) ein solides Genrealbum geworden. Frank Krings |