FLOGGING MOLLY
Float
Cargo

Seine wahre Bestimmung entdeckte Dave King in einem Irish Pub in L.A. namens "Molly Malone's". Hier traf der bekennende Pogues- und Dubliners-Fan andere Musiker, die wie er von der Verbindung von herzhaften Folk-Melodien mit bratzigem Punk träumten. In Flogging Molly, einer Band mit traditionellen Instrumenten wie Akkordeon, Banjo, Mandoline, Flöte und Fiddle sowie elektrischen Gitarren und Schlagzeug, fanden alle eine einträgliche Heimat. Denn nach zahlosen Touren und mehreren Alben ist die Gruppe nicht nur eine sichere Bank für mitreißenden Jig-Punk oder Celtic-Core, sondern auch kommerziell erfolgreich. Das wird sich auch mit dem neuen Album, das die 7-köpfige Gruppe nahe Dublin aufgenommen hat, kaum ändern. "Float" liefert die obligate Mischung aus tempogeladenen, jederzeit mitsingbaren Folkpunkstücken, die man ohne Übertreibung Kampfhymnen nennen darf, friedlich schunkelnden Balladen und rustikalen Singer/Songwriter-Weisen. Klingt ok, aber live sind Flogging Molly um Längen besser.
Volkard Steinbach