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HURRICANE CHRIS
51/50 Ratchet Sony Bmg
| Ach, immer wieder dieser Südstaaten-Rap. Er ist ein bisschen wie ein Besuch bei McDonald's: Ein schnell konsumierbarer Spaß mit Geschmacksverstärkern, der leider nicht lange vorhält. Auch das Debüt von Hurricane Chris rollt gut geölt in die Gehörgänge, ist aber auch schnell wieder vergessen. Seine einschmeichelnde Eingängigkeit hat das Werk dem Produzenten-Mogul Mr. Collipark, dem Dr. Dre der Südstaaten, zu verdanken. Der bombardiert uns nicht mit Synthie-Gewittern wie Lil Jon, sondern verlangsamt sowohl Beats wie Melodien. Wer sich jetzt an zurückgelehnten G-Funk erinnert, liegt nicht ganz falsch. Hurricane Chris rappt dazu im gedehnten Südstaaten-Akzent irgendwas über Frauen, Autos - aber das ist alles total egal bei diesem Album. Hier zählt nur der Sound. Und der gefällt so laaaidbaack, wie er ist. Frank Krings
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