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HANNE HUKKELBERG
Rykestrasse 68 Nettwerk / Soulfood
| Wer Hanne Hukkelbergs Debut "Little Things" nicht kennt, dem steht der Gewöhnungsprozess an ihren experimentellen Stil noch bevor. Über das Improvisieren mit Spülbürsten und Weingläsern entwickelt die norwegische Soundtüftlerin einen Musikstil, der sich in kein Genre pressen lässt. Elegant klassische Elemente wie Geige, Cello und Flöte werden etwa durch das Hacken einer antiken Schreibmaschine ergänzt. Hannes vielgestaltiger Gesang, der schon Jazz- und Metalformationen bereichert hat, durchzieht "Rykestrasse 68" mit einer eigensinnigen Harmonie: Ob scheu oder exzentrisch, versorgt ihre Stimme jeden Song mit einer Portion Melancholie. Im Gegensatz zum Vorgänger charakterisieren das zweite Album ausgeprägtere Rhythmen und orchestrale Momente, die an Filmmusik erinnern. Besonders gelungen: Hanne Hukkelbergs Interpretation von "Break My Body", im Original von den Pixies. Eine pompöse klassische Instrumentierung, kombiniert mit Hukkelbergs zarter, bewegender Stimme gibt dieser Fassung ihren tragischen Charme. Nicht umsonst erklärt Pixies-Manager Ken Goes dieses Stück zu seinem Liebling unter den Pixies-Covern. Constanze Haas
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