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EDITORS
An End Has A Start Kitchenware Records / Pias
| Mit einem typisch britischen Indierock-Sound, der sich bei 80er-Bands wie Echo & The Bunnymen, Chameleons und Joy Division bediente, gelang den Editors ein Debütalbum mit Langzeitwirkung. Erst Monate nach Veröffentlichung erklomm "The Back Room" die britischen Charts und die Band füllte plötzlich große Hallen. Das Geheimnis ihres Erfolges: Tom Smith, Kopf des Quartetts aus Birmingham, ist ein phänomenaler Sänger/Crooner und Songwriter mit Hang zu Melancholie und Romantik, Verzweiflung und Nachdenklichkeit. Dazu kommt ein sicheres Gespür für beschwörende, herzerwärmende Melodiebögen, die mit jedem weiteren Hören wachsen. Zeigten auf dem Debüt "nur" gut die Hälfte der Titel Klassikerpotenzial, enthält das in Irland eingespielte zweite Album nun ausnahmslos große Songs. Dabei ist es völlig egal, ob die Band schussfahrtartig mit pochenden Beats und Gitarren-Crescendos losprescht, tief in den Postpunk eintaucht, in Balladen a la Nick-Cave schwelgt oder mit Akustikgitarren und Klavier neue Klangmöglichkeiten auslotet. Jeder Song, vom funkelnden "Smokers Outside The Hospital Doors" samt mit mächtigem Chorfinale bis zur zarten Hommage an einen toten Freund "Well Worn Hand", ist überwältigend, großartig, euphorisierend. Das Hymnenalbum des Sommers! Volkard Steinbach |