ENTER SHIKARI
A Flash Flood Of Colour
Ambush Reality / Rough Trade

The Prodigy, Hardcore mit Frickelparts und heiserem Gegröhle, Dubstep, Pathos- und Agitprop-Texte, dazu hymnische Emo-Melodien: Klingt wie eine verunglückte Musikprogrammierung bei der lokalen Hausbesetzer-Disko, ist aber das neue Album von Enter Shikari. Und die schaffen es dann sogar, aus alldem ein irgendwie folgerichtig klingendes Konstrukt zu schaffen, das nach England und unbefriedigter, wütender Jugend 2012 klingt. Dabei sind die jetzt auch schon seit 2003 zugange. Das passt phasenweise zu Skrillex wie die Faust ins Genital, macht aber auch Emo-Mädchen glücklich.
Karl Koch