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NOEL GALLAGHER'S HIGH FLYING BIRDS
Noel Gallgaher's High Flying Birds Sour Mash Records / Indigo
| Bruder Liam war mit Beady Eye ja ziemlich flott am Start. Da hat sich Noel doch ein wenig mehr Zeit, fast zwei Jahre gelassen, um zu zeigen, dass er auch ohne seinen Lümmelbruder feine Musik machen kann. Kann er? Zum einen bietet diese Platte das, was man vom ehemaligen Oasis-Hauptsongschreiber erwarten kann: Unglaublich banale Texte, eine Armada von Beatles-Klischees, Kitsch-Chöre, vorhersagbare Freak-Outs, also alles wie gehabt. Aber Noel Gallagher hat sich weiterentwickelt. "The Death Of You And Me" etwa, ein zurückgenommener, beschwingter 60s-Spaziergang durch ein nebeliges London. Schöner dann noch "AKA... What A Life!": Eine treibende Pianofigur als Basis wird durch das Schlagzeug gedoppelt, dazu Noel im Falsett, das hat man so noch nicht gehört. Weiter zeigt Noel, dass er nun auch riffbetontes, rhythmisches Songwriting beherrscht und nicht nur die üblichen Beatles-Akkordfolgen. Schön, dass er es sich nicht ganz so einfach gemacht hat. Karl Koch
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