MAXIM
Asphalt
Rootdown Records / Soulfood

2011 wird endgültig zum Jahr der neuen deutschen Liedermacher, von Bourani über Bendzko und Clueso bis Casper. Nun also Maxim, 29, aus Köln. Und er sticht schon mal durch eine an Reggae und Soul geschulte Stimme heraus, die rau und verbraucht daherkommt. Verbraucht im Sinne von Lebenserfahrung. Und das korrespondiert hervorragend mit seinem trüben Blick auf die Welt und die Möglichkeiten seiner Generation. Eine Weltsicht, die zwar tendenziell resignativ, aber trotzdem nicht weinerlich daherkommt. Da wird ein Song wie "Immer Wenn Ich Pleite Bin" schon fast zur fröhlichen Hymne! Ein akustischer Singer-Songwriter mit starkem Reggae-Einschlag: Warum nicht, wenn das stilistisch derart souverän wie auf diesem Album präsentiert wird.
Karl Koch