CHARLOTTE GAINSBOURG
Stage Whisper
Because / Wea

Ein fettes Doppelalbum mit gemischten Anteilen Live-Auftritt - 11 Stücke - und acht neuen Stücken. Die zuerst: Wieder produziert von Beck, wieder teilweise geschrieben von Jarvis Cocker, präsentiert sich Gainsbourg als Disco-Chanteuse, die über schnieken Retro-Beats ein bisschen kräftiger als sonst in Englisch haucht. Klingt in guten Momenten nach Vanessa Paradis trifft Goldfrapp, oder auch nach Beck aus allen Phasen mit neuem Gesang. Treffer: "White Telephone", der eine anrührend melancholische 70s-Beziehungsdrama-Stimmung schafft, oder auch "Got To Let Go", das jetzt schon fest gebucht für den nächsten Sofia Coppola-Film sein dürfte. Gutes Zeug. Und auch die Live-Versionen sind okay, aber halt nur ein Live-Album. Hätte man nicht unbedingt gebraucht, aber so was kann man sich ja heute einzeln zusammenstellen.
Karl Koch