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KURT VILE
Smoke Ring For My Halo Matador / Indigo
| Leicht einzuordnen ist die Musik des ex-Gabelstaplerfahrers aus Philadelphia nicht. Zu oft wechselt er Stimmungen, Stile und Instrumente. Das erklärt, warum sein letztes Album "Childish Prodigy" von US-Kritikern mit so unterschiedlichen Künstlern wie Leonard Cohen, Bruce Springsteen, My Bloody Valentine, Animal Collective und Suicide verglichen wurde. Auch das neue, vierte Album des 30-jährigen besticht durch Vielseitigkeit, allerdings zieht sich diesmal ein eigenartig nostalgischer Grundton durch die Songs. Mehr noch: "Smoke Ring For Halo" wirkt wie aus der Zeit gefallen und könnte mit der Mischung aus knarzigem Rock, Singer/Songwriter-Pretiosen, sanfter Elektronica, Space-Folk sowie melodischem Gitarrenpop auch in den 70er oder 80er Jahren erschienen sein. Wenn er mit schläfriger Stimme seine spirituellen, bildreichen Verse nuschelt, steht Kurt Vile ganz nah bei Nikki Sudden und Johnny Thunders - Songwritern, die vom Punk kommend, sich nie zu schade waren, den Bodensatz ihrer Emotionen durchzuwühlen. Volkard Steinbach
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