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SNOOP DOGG
Doggumentary Capitol / Emi
| Es ist ein richtig gutes Snopp Dogg-Album geworden. Das muss man wohl so deutlich voranstellen, wenn man bisher nur die Single "Wet" kannte, eine der schlechtesten David Guetta-Produktionen aller Zeiten, der verzweifelte Versuch Snoop Doggs, einen Single-Hit zu landen, Kirmes-Techno unterster Kajüte. Und "Doggumentary" wäre auch mit diesem Totalausfall ein sehr gutes Album geworden, wenn Snoop nicht mit zahlreichen Gastspielen versuchen würde, jeden Markt zu bedienen. Diesen Stücken kann er seinen Stempel nicht aufdrücken. Das gilt leider auch für die Country-Nummer mit Willie Nelson, und für den bekifften iPad-Reggae mit den Gorillaz. Doch immer wieder stark ragen die Down-Tempo-Nummern aus dem Album hervor, Geschichten aus der Hood, sehr gelungen bei "My Own Way" mit Mr. Porter und der Hymne "El Lay". Schlicht großartig ist die Zusammenarbeit mit Kanye West und John Legend auf "Eyez Closed", ein stolperndes Gitarrenriff, John Legends Stimme, ein minimaler Beat, da passt alles zusammen! Klaus Reinhard
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