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FOO FIGHTERS
Wasting Light Rca / Sony Music
| Mann, was waren alle heiß auf das neue Foo Fighters-Album. Und: Ja, es ist das Beste seit mindestens "The Colour And The Shape", wenn nicht noch besser. Denn hier agieren die Foos auf höchstem Spiel- und Songschreiberniveau, lassen es mit Anfang 40 noch mal so richtig krachen, feuern fette Rock-Riffs und hymnische Melodiebögen raus, dass man kaum aus dem Staunen rauskommt. Produziert hat Butch Vig, der - ganz Old School - alle Takes in Dave Grohls Garage direkt auf Tape aufgenommen hat und vielleicht klingt diese Platte deshalb so herrlich warm, crunchy und doch von trockener Härte. Eine Hymne nach der nächsten brettert hernieder, nur Hits, kein Füllmaterial. Alternative-Powerpop mit Feedback-Kanten, stadiongroß und doch voller Feinheiten. Bob Mould, der legendäre Hüsker Dü-Mastermind, hat auch ein wenig mit an "Wasting Light" geschraubt. Und so steigt das Bedürfnis auf, sich in einem gurgelnden Ami-Monsterschlitten mit offenem Verdeck auf eine endlose Fahrt zu begeben, Anlage auf Anschlag, Bierdosen fliegen aus dem Fenster, die Matte flattert im Wind... Klaus Reinhard
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