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THE REAL TUESDAY WELD
Songs For The Last Werewolf Crammed Discs / Indigo
| Stephen Coates ist ein Tausendsassa: Sänger, Multiinstrumentalist, Samplingspezialist, Komponist, Produzent, Blogger, Filmemacher... Seine nach der Schauspielerin Tuesday Weld benannte englischen Band genießt infolge diverser Kunst- und Filmprojekte Kultstatus. Legendär das 2004 erschienene Album "I Lucifer", das die preisgekrönte Animationsserie "Bathtime in Clerkenwell" initiierte. Wie die Geschichte von Luzifer ist auch das neue Album ein Soundtrack zu einem Roman des Autors Glen Duncan. Sollte der Roman über den letzten Werwolf ähnlich spannend sein wie die Songs dazu, dann Hut ab! Was der Audio-Provokateur Coates auftischt, ist ein üppiges Festmahl aus Stilen und Zitaten, angefangen mit einem rüden R&B-Track in Howlin' Wolf-Tradition. Es folgt ein Potpourri aus Gypsy-Jazz, Swing, Torch-Songs, englischer Theatermusik der 30er Jahre, Soulballaden, Electro- und Britpop sowie cleverer Minimal-Electronica. Trotz der unglaublichen Vielfalt - man hört Einflüsse von Django Reinhardt bis Tom Waits, von Chopin bis Gainsbourg, von Donny Hathaway bis Cole Porter, von Pulp bis Badly Drawn Boy - passt hier alles ganz wunderbar zusammen! Volkard Steinbach
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