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ROBERT PLANT
Band Of Joy Decca / Universal
| Robert Plant hat mit dem Grammy-Abräumer "Raising Sand" die Messlatte hoch gelegt. Doch auch ohne Alison Krauss als Duettpartnerin und T. Bone Burnett als Edelproduzent gelingt der Led Zeppelin-Ikone erneut ein Meisterstück innerhalb der Koordinaten Folk, Rock und Blues. Die mit allerlei Akustik-Instrumentarium eingespielte, bewusst altmodisch klingende Songsammlung beginnt mit dem rauem Gitarrensound und schwer rollendem Groove einer Led Zeppelin nicht unähnlichen Adaption eines Los Lobos-Songs, gefolgt vom packenden Rocker "House Of Cards", im Original von Richard Thompson. Nach der einzigen Plant-Komposition des Albums, einer verstaubten Folk-Nummer, gibt's weitere Highlights: ein beschwingter Rock'n'Roller, ein perfekt intonierter Country-Gospel, sowie die gelungene Übertragung einer kargen Townes Van Zandt-Komposition in hinreißenden Folkrock. Mit einer experimentellen, Gitarren und Perkussion viel Freiraum gewährenden Vertonung eines Gedichts von Theodore Tilton (1835-1907) sowie gespenstischen Acid-Rock-Adaptionen von zwei Songs der Slowcore-Formation Low übertrifft Plant schließlich alle Erwartungen. Respekt! Volkard Steinbach
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