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KLAXONS
Surfing The Void Universal
| "New Rave" startete als Witz und sollte ein kurzlebiges Gewächs globaler Jugendsubkulturnischen bleiben. Die Klaxons mussten ihre Köpfe dafür hinhalten. Und jetzt, wo der Hype vorbei ist - Existenzberechtigung verloren? Nicht ganz. Die Jungs machen ja seit jeher nicht New Rave, sondern - ähem - "acid-rave sci-fi punk-funk" und haben sich für ihr zweites Album nach einigem Hin und Her doch tatsächlich den Godfather of Nu-Metal, Ross Robinson, ins Studio geholt. Das Ergebnis liegt nun wieder anders, ist aber vielleicht auch ein Witz: eine stellenweise arg uninspirierte Retrospektive auf Space- und Prog-Rock, angereichert mit dem Besten aus der speedgeschwängerten Psychedelic-Kiste. Dazu natürlich belanglose Lyrics von Kopfstimme Jamie Reynolds. Hier wollte jemand unbedingt vermeiden, in den grauen Strudel des Arctic Monkeys-Indiemainstream zu geraten, was auch gelungen ist. Dumm nur: das Album ist ziemlich öde, lediglich das Cover weiß zu überzeugen. David Knollmann
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