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KINGS OF LEON
Come Around Sundown Rca / Sony
| Nachdem die beiden Singles "Sex On Fire" und "Use Somebody" die Stadiontore sperrangelweit geöffnet haben, stieg auch der Erwartungsdruck auf das 5. Album von Familie Followill. Dieses ist sympathisch anders als sein Vorgänger geraten. Psychedelisch rollend nimmt der Opener "The End" den Schluß vorweg und man taucht entspannt ein in eine Atmosphäre aus pumpenden Basslinien, kantigen Waverock-Gitarren und dem sehnsuchtvoll heiserem Nöhl-Gesang Caleb Followills. Die folgenden Songs definieren erneut die Kings Of Leon-Fixpunkte Schmacht-Blues, atmosphärische Ballade und relaxter Rock'n'Roll-Song. Spätestens beim The Edge-Gedächtnissong "The Immortals" sowie der mit Schellenkranz, Handclaps und Geige versehenen Southern-Americana-Hommage "Back Down South" jedoch wird klar, warum der weltweite Triumphzug der Familienbande seine Berechtigung hat. Routiniert und enorm unaufdringlich liefern die Brüder hier massenkompatible Wertarbeit ab, die weniger auf das Hitpotenzial des Vorgängeralbums schielt, sondern mit einer gewachsenen Reife den Weg zu neuen Klangufern frei macht. Das bislang beste und zurückgelehnteste Werk des Quartetts aus Nashville, Tennessee. Frank Möller
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